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Stückgut in Deggendorf, Stückgüter in Deggendorf, Bayern

Stückgüter in Deggendorf, Stückgut für die Region

Auch wenn Sie nicht aus Deggendorf kommen, wir sind Ihr Partner rund um das Thema Fördertechnik, Rollen, Schüttgut, Stückgut, Transportrollen, Schwerkraftrollen, Kunststoffrollen, Förderbandrollen, Lagertechnik, Bandstationen, Bandführungsrollen, Pufferringrollen, Stützringrollen

 

 

St├╝ckgut

aus www.fmg-rollen.com, der freien Enzyklop├Ądie

St├╝ckgutverladung 1920
St├╝ckgut-Spezialladung, Mini U-Boot, f├╝r Nassau, Bahamas (1964)

St├╝ckgut bezeichnet in der Logistik alles, was sich einzeln am St├╝ck transportieren l├Ąsst:

  • Kollo (Plural Kolli, oft auch Colli, von italienisch collo bzw. franz├Âsisch colis, engl. trading unit) bezeichnet die kleinste Einheit einer Warensendung: (einzelne) St├╝cke, die in v├Âllig unterschiedlicher, uneinheitlicher Form und Gr├Â├če vorliegen, als Einzelst├╝ck oder Verpackungseinheit (Packst├╝ck, engl. packing unit)
  • St├╝ck (gebr├Ąuchliche Abk├╝rzung Stck.) bezeichnet immer Kolli derselben Art
  • Sammelgut bezeichnet die Zusammenfassung von gleichen oder verschiedenen St├╝ckg├╝tern zu einem St├╝ck.

Die St├╝ckmenge ist die Messgr├Â├če des St├╝ckgutes, solange es noch nicht den logistischen Ma├čnahmen f├╝r den Transport unterworfen ist. Durch Z├Ąhlen von Kolli oder St├╝cken wird dabei die St├╝ckzahl als Ma├čeinheit der St├╝ckmenge ermittelt, wie es etwa manuell, mit Z├Ąhlwaagen oder auf elektronischem Wege geschieht.

Inhaltsverzeichnis

Abgrenzung des Begriffs St├╝ckgut

St├╝ckgut bezeichnet in der Logistik alles, was sich am St├╝ck transportieren l├Ąsst, also ein Gebinde, beispielsweise Kisten, beladene Paletten, Maschinen oder Anlagenteile, Kabel-, Papier- oder Blechrollen und F├Ąsser. Die internationale Bezeichnung ist Kollo (Plural: Kolli). Kein St├╝ckgut ist beispielsweise Fl├╝ssiggut oder sind Gase, die ohne eigenen Beh├Ąlter in die Transportfahrzeuge gepumpt werden. Sand, Kohle, Getreide und vergleichbare Feststoffe sind Sch├╝tt- oder Sauggut, sofern sie nicht verpackt sind.

Die Begriffe St├╝ckgut und Sammelgut werden h├Ąufig als synonymes Wortpaar verwendet. W├Ąhrend Sammelgut jedoch die Konsolidierung von Warenstr├Âmen zur Steigerung der Gewichts- oder Raumausnutzung von Verkehrsmitteln, vor allem in speditionellen Hauptl├Ąufen beschreibt, ist der Begriff des St├╝ckguts im Rahmen von G├╝terverkehrssystemen der Ebene der Objektgr├Â├če zuzuordnen.

  • In Deutschland stellte nach dem Eisenbahn-Reformtarif von 1877 das St├╝ckgut neben dem Eilgut und der Wagenladung ein eigenes Abrechnungskriterium dar.
  • F├╝r den G├╝terkraftverkehr fand sich eine legaldefinitorische Abgrenzung des St├╝ckguts vom Ladungsverkehr hinsichtlich der Abfertigungsart im ┬ž 4 der Kraftverkehrsordnung (KVO) f├╝r den G├╝terfernverkehr mit Kraftfahrzeugen, in der zwischen der ├ťbergabe zur Verladung (St├╝ckgut) oder Bestellung eines Fahrzeuges (Ladungsverkehr) unterschieden wurde.
In der weltweiten Logistik wird St├╝ckgut meist in Containern transportiert

Bei der Abmessung von St├╝ckg├╝tern gibt es im Gegensatz zu den klar definierten Gewichts- und Gr├Â├čenma├čen bei den Paketdiensten (vor allem bei den multinationalen Integrators) keine bestimmten Grenzwerte. Die Gewichtsgrenzen sind h├Ąufig historisch gewachsene und durch alte, nicht mehr g├╝ltige Gesetze und Verordnungen gepr├Ągt.

Die Gr├Â├če von St├╝ckgut liegt meist zwischen dem, was ein Gabelstapler transportieren kann, und den Abmessungen eines 40-Fu├č-Containers bzw. der Ladefl├Ąche eines LKW. Jedoch sind gr├Â├čere Abmessungen unvermeidlich, wenn der jeweilige Kollo nicht in Einzelteilen transportierbar und erst am Einsatzort montierbar ist, beispielsweise im Fall von Turbinen f├╝r Elektrizit├Ątswerke. ├ťbergro├če St├╝cke erfordern Gro├čraumtransporte, welche eine Teildisziplin der Schwertransporte darstellen.

Bei der Gr├Â├čenabgrenzung ist grunds├Ątzlich die Gliederung von 1877 aber auch heute noch im G├╝terkraftverkehr durch die Segmente Paketdienst, St├╝ckgutverkehr und Ladungsverkehr gegeben. In den letzten Jahren hat sich der Transportmarkt weiter differenziert, so dass heute der Markt in die Bereiche Kurier-, Express und Paketdienst (KEP), Gefahrgut, temperaturgef├╝hrte G├╝ter, Nahrungsmittel, h├Ąngende G├╝ter und den Markt von handhabbaren und nicht handhabbaren St├╝ckg├╝tern eingeteilt werden kann. Die Gliederung des Transportmarktes hinsichtlich dieser Gewichtsgrenzen und der Anzahl der Nutzer verdeutlicht Abbildung 1.

Bei der Untergrenze von St├╝ckg├╝tern gibt es keine einheitliche Meinung. Sie ist vielmehr im ├ťbergangsbereich zu den Kurier, Express und Paketdiensten (KEP) sowie den multinationalen Integrators festzumachen. Der Gewichtsbereich unter 20 kg wird durch das Postgesetz (PostG) im ┬ž 4 eindeutig in einen Briefbereich und einen Paketbereich gegliedert. Alle anderen Gewichtsgrenzen sind nicht (mehr) gesetzlich fixiert. Der nationale KEP-Markt orientiert sich ├╝berwiegend an der 31,5 kg Grenze mit einer Anhebung bis teilweise 40 kg bzw. 50 kg f├╝r Standardsendungen. Die gleiche Entwicklung ist auch bei den Integrators zu beobachten, bei denen eine Gewichtsanhebung von 31,5 kg auf maximal 68 kg bzw. 70 kg zu beobachten ist. Der Bundesverband Spedition und Logistik (BSL) empfiehlt ein Mindestgewicht von 50 kg, bzw. bei unpalettiert ├╝bernommenen G├╝tern 1.000 kg pro Lademeter. In der Speditionspraxis sind Verrechnungss├Ątze mit Mindestgewichten von national 50 kg bis international 200 kg ├╝blich.

Als Obergrenze lassen sich in der Literatur Gewichte von 1.500 bis 3.000 kg finden. W├Ąhrend die untere Grenze eher eine fehlende Trennsch├Ąrfe zur Unterscheidung von Direktabholung resp. Direktzustellung vermuten l├Ąsst, wird von vielen Speditionen ein Gewicht von 2.500 kg ver├Âffentlicht, die auch in der amtlichen Statistik beim gewerblichen Fernverkehr angesetzt werden. Die Preisempfehlungen des BSL setzen bei St├╝ckg├╝tern eine Obergrenze von 3.000 kg an.

Marktf├╝hrer im St├╝ckgut-Segment ist die Kemptener Spedition Dachser. Zu den Top-Ten-St├╝ckgut-Dienstleistern geh├Âren neben DB Schenker und DHL Logistics auch die K├Âlner Spedition Emons (Stand 2007).

Unter St├╝ckgut kann somit eine Sendung verstanden werden, die zwischen Absender und Empf├Ąnger im Haus-zu-Haus Verkehr bef├Ârdert wird, und ein Gewicht zwischen 50 kg und 2.500 kg hat, die zul├Ąssige Nutzlast des verwendeten Fahrzeuges sowohl vom Volumen als auch vom Gewicht nicht vollst├Ąndig ausnutzt und somit in der Regel mit anderen Sendungen zusammen bef├Ârdert wird.

H├Ąufig besteht eine Lieferung an einen Kunden aus mehreren einzelnen Teilen. Diese werden zur besseren Handhabung im Transport zu gr├Â├čeren Packst├╝cken (Kollo) zusammengefasst, etwa in Kartons verpackt. Diese Packst├╝cke werden schlie├člich als einzeln zu handhabende St├╝cke beispielsweise in einen LKW verladen und beim Kunden wieder ausgeladen.

Die Anzahl der Kolli wird in der Regel auf dem Frachtbrief angegeben. Nur diese, nicht der Inhalt der Kolli, kann und sollte vom Spediteur beim Aufladen ├╝berpr├╝ft werden; denn er haftet in der Regel f├╝r verloren gegangene Ware und sollte daher sicher sein, auch alles eingepackt zu haben.

Zur ├ťberpr├╝fung der Vollst├Ąndigkeit einer Lieferung wird in der Regel auf dem Lieferschein die Anzahl der Kolli angegeben. So kann sofort nach dem Entladen eine erste Vollst├Ąndigkeitspr├╝fung durchgef├╝hrt und sichergestellt werden, dass beispielsweise kein Kollo auf dem LKW vergessen wurde.

St├╝ckgut kann auf Pritschenwagen, geschlossenen Lastkraftwagen, in Containern oder im Laderaum von Flugzeugen transportiert werden und erfordert keine speziellen Transportbeh├Ąlter.

St├╝ckgut wurde fr├╝her auf St├╝ckgutschiffen und in St├╝ckgutwaggons, u.a. im St├╝ckgut-Schnellverkehr, transportiert. Heute verwendet man hierf├╝r fast nur noch Container, die sich in verschiedenen Verkehrsmitteln einfach transportieren lassen.

F├╝r St├╝ckgut gelten spezielle Vorschriften der Ladegutsicherung.

Ôćĺ Hauptartikel: Transportnetzstruktur

Besonders im Sammelgut- und St├╝ckgutverkehr ergibt sich durch die zunehmenden Bedeutung der Logistik als Wettbewerbsfaktor f├╝r Industrie und Handel, die Notwendigkeit, fl├Ąchendeckende Dienstleistungen anzubieten. Plangesteuerte Distributionsverfahren gelten als veraltet, zentrale Distributionsstrategie erfordern jedoch niedrige Transportkosten und kurze Laufzeiten. Laufzeitunterschiede im ÔÇ×Europa mit GrenzenÔÇť waren und sind bei osteurop├Ąischen Verkehren auch heute noch plausibel und allgemein akzeptiert. In Zentraleuropa hingegen werden nur noch Entfernungsunterschiede akzeptiert. Der Netzstruktur, als ein wesentlicher Einflussfaktor, kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

Netzwerkstrukturen entstehen durch die Anordnung von Knoten (Quellen und Senken von Ladungen) und deren Verkn├╝pfung ├╝ber Kanten (Netzwerkprozesse). Knoten stellen somit Lagerorte und Kanten Transporte dar. Eine Charakterisierung kann ├╝ber die drei Kriterien Stufigkeit, Dichte (Anzahl der im Netzwerk verbundenen Depots) und Dislozierung (r├Ąumliche Verteilung) erfolgen.

Das Marktvolumen ist auf Grund einer schwierigen Datenlage nur eingeschr├Ąnkt bewertbar. 1996 betrug die bef├Ârderte G├╝termenge im St├╝ckgutverkehr 41 Mio. Tonnen , was 1,4 % der gesamten G├╝termenge bedeutet. Vergleiche mit Paketdiensten k├Ânnen nur schwer gezogen werden, da hier das Sendungsaufkommen in Paketanzahl erfasst wird. Der im St├╝ckgutverkehr erwirtschaftete Umsatz bel├Ąuft sich nach Lorenz auf 12 Mrd. DM, wobei aktuelle Sch├Ątzungen 14 Mrd. DM angeben. Zu signifikanten Unterschieden im Umsatz gelangt die Marktstudie der Universit├Ąt Erlangen, wonach schon die Top 50 Unternehmen einen Umsatz im Sammelgutbereich von fast 30 Mrd. DM erwirtschaften.

Infolge der Reduzierung von Lagerbest├Ąnden in Industrie und Handel und der damit verbundenen Steigerung der Lieferfrequenz Logistikeffekt, kann es zu erh├Âhtem Aufkommen an St├╝ckgutverkehren kommen. Da St├╝ckgutverkehre jedoch wiederum mit h├Âheren Kosten verbunden sind, wird mit Konzepten wie z. B. milkrun) versucht Belieferungen zu b├╝ndeln. Eine weitere Steigerung des Aufkommens ist mit der Internationalisierung von Unternehmen und der Vernetzung der Produktionsstandorte zu erkl├Ąren.

Die Sammelgutbranche ist aufgrund der sammelgutaffinen Entwicklungstendenzen zu kleineren Gr├Â├čen und Gewichten grunds├Ątzlich als Wachstumsbranche zu bezeichnen.

Siehe auch: Paneurop├Ąischer St├╝ckgutverkehr

Als Teilmenge der logistischen Dienstleistungen finden St├╝ckgutverkehre zwischen den Produzenten und dem Nachfrager statt. Somit k├Ânnen allgemeine Modelle, wie z. B. das Modell der ÔÇ×blauen BananeÔÇť herangezogen werden. Bei diesem Modell werden Aktiv- und Passivr├Ąume in Europa dargestellt. Die ├╝berwiegend zwischen und innerhalb dieser und den angrenzenden Regionen stattfindenden Transporte bestimmen die r├Ąumliche Struktur der St├╝ckgutverkehre. Ein weiteres Modell zur Beschreibung von St├╝ckgutverkehren basiert auf der Erreichbarkeit einer Region. Hier kann z. B. der Peripherieindex herangezogen werden. Bezogen auf die Bev├Âlkerung und den LKW zeigt eine positive Erreichbarkeit f├╝r Zentralpolen und Westungarn, die vergleichbar mit Norditalien und Zentralfrankreich ist. Eine von Miebach Logistics durchgef├╝hrte Studie zur Standortwahl in Ostmitteleuropa (1998) nennt Posen, Prag, Brno und Bratislava als ideale Standorte f├╝r nationale oder regionale Distributionslager.

Die meisten Speditionen sind in B├╝nden organisiert (z. B. VTL (Vernetzte-Transport-Logistik GmbH); 24plus logistics network; CTL; CargoLine; IDS; S.T.a.R., Systemgut; System Alliance). Diese B├╝nde arbeiten mit G├╝terverteilungszentren an Verkehrsknotenpunkten (Verteilerzentren). ├ähnlich wie bei Paketdienstleistern ├╝berspannt ein Netz aus Linienverkehren und Knotenpunkten den gesamten Zustellungsbereich, so k├Ânnen die Lastkraftwagen optimal eingesetzt und ausgelastet werden. Diese Art von Logistik nennt man "Systemverkehr".

Beispielhaft f├╝r den Systemverkehr ist z. B. der Warenumlauf bei gro├čen Handelsketten wie Kaufland. Das f├╝r den Bereich Schweinfurt / Kitzingen zust├Ąndige Warenlager befindet sich in Donnersdorf. Lkws eines bei Kaufland besch├Ąftigten Fuhrunternehmens liefern beispielsweise St├╝ckgut (z. B. Wein und Kleidung) von diesem Verteilerzentrum nach S├╝dfrankreich, der Lkw nimmt dort eine andere Ware auf, liefert nach Nordspanien und kehrt dann wieder mit Ware, deren Zielort in Mitteleuropa liegt, zur├╝ck zum Ausgangspunkt. Leerfahrten werden so notwendigerweise vermieden. Diese Route wird regelm├Ą├čig gefahren, sie ist deshalb ein Linienverkehr. Nat├╝rlich trifft dies auch auf St├╝ckgut aller Art zu, der st├Ąndige Kostendruck auf die Fuhrunternehmer zwingt diese zu Rationalisierungsma├čnahmen, St├╝ckgut kann nun also nicht mehr einzeln geliefert es muss gemeinsam mit St├╝ckgut,bzw. anderer Art der Ladung, zu einer gro├čen Sendung zusammengefasst werden. Die mittlerweile beinahe t├Ąglich zwischen gro├čen St├Ądten pendelnden Linienverkehre erm├Âglichen so eine kosteneffiziente Methode des Transports.

[Bearbeiten] Andere Transportg├╝ter

  • Frachtgut
    • Containergut
    • Fl├╝ssiggut
    • Greifergut
    • Massengut
    • Sauggut
    • Sch├╝ttgut


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Deggendorf

aus www.fmg-rollen.com, der freien Enzyklop├Ądie

Wappen Deutschlandkarte
48.83527777777812.964444444444314Koordinaten: 48┬░ 50ÔÇ▓ N, 12┬░ 58ÔÇ▓ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
H├Âhe: 314 m ├╝. NN
Fl├Ąche: 77,21 km┬▓
Einwohner:

31.661 (31. Dez. 2010)[1]

Bev├Âlkerungsdichte: 410 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl: 94469
Vorwahl: 0991
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschl├╝ssel: 09 2 71 119
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Franz-Josef-Strau├č-Str. 3
94469 Deggendorf
Webpr├Ąsenz: www.deggendorf.de
Oberb├╝rgermeisterin: Anna Eder (CSU)
Lage der Stadt Deggendorf im Landkreis Deggendorf
├ťber dieses Bild

Deggendorf ist eine Gro├če Kreisstadt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf. Die Hochschulstadt wird aufgrund ihrer Lage im Donautal, in der N├Ąhe der M├╝ndung der Isar, am Fu├če der Berge des bayerischen Waldes auch als ÔÇ×Tor zum Bayerischen WaldÔÇť bezeichnet. In Deggendorf wird 2014 die Bayerische Landesgartenschau stattfinden.

Inhaltsverzeichnis

Gemeindeteile sind:[2]
Aletsberg, Baumgarten, Breitenbach, Breitenberg, Bruck, Bruckhof, Bucha, Burgstall, Deggenau, Deggendorf, Eiberg, Eichberg, Einkind, Elmering, Fischerdorf, Frohnreut, Gailberg, G├Ârgen, Goldberg, Graben, Greising, Greisingerhochwald, Grillenberg, Grimming, Gro├čfilling, Gro├čwalding, Gschnaidt, Hackerm├╝hle, Haidh├Ąusl, Haidhof, Hain, Halbmeile, Haslach, Helming, Hintertausch, Hochreut, Hochstra├č, Hofstetten, Hub, Irlmoos, Itzling, Kleineichberg, Kleinfilling, Kleinwalding, Klotzing, Kobelsberg, Kohlberg, Kohlhof, Konseehof, Kreut, Kr├Âsbach, Ledersberg, Lehmberg, Leoprechtstein, Mainkofen, Marienthal, Maxhofen, Mettenufer, Mietraching, Mietzing, M├╝hlberg, Natternberg, Nest, Neum├╝hle, Niederkandelbach, Oberdippling, Oberdorf, Oberer M├╝hlbogen, Oberfrohnreut, Oberglasschleife, Obergrub, Oberkandelbach, Oberperlasberg, Parst, Pau├čing, Pumpenberg, Reinprechting, Rettenbach, Ringelswies, Sandweg, Schalterbach, Scheidham, Schellenberg, Scheuering, Schleiberg, Schluttenhof, Schwemmberg, Seebach, Simmling, Stauffendorf, Steinriesl, Tattenberg, Thanhof, Thannberg, Ucking, Ufersbach, Unterdippling, Untergrub, Vordertausch, Waldschaid, Weiher, Weinberg und Zwieslerbruck.

  • Deggenau wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Gemeindegebietsreform eingemeindet und liegt im S├╝dosten der Stadt am linken Donauufer.[3]
  • Fischerdorf ist am rechten Donauufer gelegen und wird von der alten Bundesstra├če 11 durchlaufen. Mit dem Stadtzentrum Deggendorfs ist Fischerdorf durch die 1999 neu erbaute Maximiliansbr├╝cke, die die alte Br├╝cke aus den 1920er Jahren ersetzt, verbunden. Derzeit findet in Fischerdorf die Dorferneuerung statt.

Durch ihre Lage in Mitteleuropa befindet sich die Stadt Deggendorf in der warmgem├Ą├čigten Klimazone. Dabei liegt die Stadt im ├ťbergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen und dem trockenen Kontinentalklima.

Durchschnittliche Temperatur- und Niederschlagswerte
Jan Feb M├Ąr Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (┬░C) 1 4 9 14 20 22 24 24 19 13 6 2 ├ś 13,2
Min. Temperatur (┬░C) -4 -3 0 4 8 11 13 13 9 5 1 -2 ├ś 4,6
Niederschlag (mm) 44,8 45,8 54,4 38,2 71,8 72,8 81,8 63,6 65,1 54,0 55,3 48,0 Σ 695,6
T
e
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-4
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44,8
45,8
54,4
38,2
71,8
72,8
81,8
63,6
65,1
54,0
55,3
48,0
  Jan Feb M├Ąr Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Grabkirche Deggendorf
1000 Jahre Deggendorf: deutsche Briefmarke von 2002

In einer am 20. November 1002 ausgestellten Urkunde K├Ânig Heinrichs II. f├╝r das Kloster Niederm├╝nster in Regensburg, wird Deggendorf erstmals erw├Ąhnt.

Deggendorf ist an einem geografisch wichtigen Ort errichtet worden. Hier war ein nat├╝rlicher Donau├╝bergang vorhanden, der die Stra├če entlang der Isar nach Norden fortsetzte. F├╝r die in Bayern herrschenden Geschlechter war dies immer ein Grund, hier pr├Ąsent zu sein. Im 10. Jahrhundert Techindorf genannt, erschien es um 1212 bereits als Stadt.

Mit dem Aussterben der Babenberger und der Grafen von Bogen (1242), setzten sich die Wittelsbacher in den Besitz der ehemaligen Grafschaft Deggendorf. Die Stadt wurde neu geordnet und geplant angelegt. Mit Privilegien und Verg├╝nstigungen wurde Deggendorf gef├Ârdert, bis es 1316 und 1320 mit dem Stadtrecht ausgestattet, und damit der Prozess der Stadtwerdung auch verfassungsm├Ą├čig abgeschlossen wurde. Damit war Deggendorf f├╝r das Umland zu einem Anziehungspunkt f├╝r Markt und Handel geworden. 1337 wurde im Verlauf eines Pogroms die j├╝dische Gemeinde Deggendorfs komplett vernichtet. Das angebliche Wunder, das der den verbrannten Juden vorgeworfenen Hostiensch├Ąndung gefolgt sein soll, begr├╝ndete die bis 1992 stattfindende Wallfahrt zur Grabkirche, die sogenannte ÔÇ×Deggendorfer Gnad'ÔÇť. Die Grabkirche war kurz nach dem Pogrom errichtet worden. Noch bis 1968 fanden Prozessionen und Veranstaltungen in Deggendorf statt, die den damaligen Judenmord verherrlichten.[4]

Schwere Bev├Âlkerungsverluste waren im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg zu beklagen. Zwei Drittel der Einwohner starben 1633/34 an der Pest. W├Ąhrend des Spanischen Erbfolgekriegs wurden Teile der Stadt in Brand gelegt und zerst├Ârt. Obwohl diese Ereignisse f├╝r Jahrzehnte ihre Spuren hinterlie├čen, erstand Deggendorf als funktionierende Stadt mit Hilfe der Ressourcen des Umlandes schnell wieder. Ein barockes Zeichen dieses daraus erwachsenen st├Ądtischen Selbstbewusstseins wurde mit dem Bau des Grabkirchenturmes 1722 gesetzt, der von Kunsthistorikern als einer der sch├Ânsten T├╝rme in Bayern beschrieben wird und dem Stadtplatz seinen unverwechselbaren Charakter gibt.

W├Ąhrend des ├ľsterreichischen Erbfolgekrieges brannte 1743 fast die gesamte Stadt nieder. Im 19. Jahrhundert wurden Verkehrsverbindungen wie die Eisenbahnlinie ├╝ber die Donau in den Bayerischen Wald hinein geschaffen, die h├Âlzerne Donaubr├╝cke durch einen stabilen eisernen ├ťbergang ersetzt und Stra├čen zur Erschlie├čung des Umlandes von Deggendorf gebaut. Das mittelalterliche Stadtbild verschwand durch das Auff├╝llen der Stadtgr├Ąben, und die Stadttore und Stadtmauern wurden weggerissen. Der ├╝ber 500 Jahre alte Stadtkern wurde ver├Ąndert und aufgeweicht. Heute ist nur noch die Anlage der Stadt erkennbar, und ein 27 m langes St├╝ck der Stadtmauer ist erhalten geblieben.

Erst im vorigen Jahrhundert erfuhr Deggendorf durch Eingemeindung der benachbarten Ortschaften einen entscheidenden Gebiets- und Bev├Âlkerungszuwachs. Die Nachbargemeinde Schaching kam 1935 zur Stadt Deggendorf, in den Jahren 1972 bis 1978 folgten Deggenau, Fischerdorf, Mietraching mit Greising sowie Seebach und Natternberg.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde 1945 in Deggendorf ein DP-Lager f├╝r j├╝dische so genannte ÔÇ×Displaced PersonsÔÇť eingerichtet. Das Lager wurde im Juni 1949 aufgel├Âst. Es beherbergte bis zu 2.000 Bewohner.

In den Jahren seit dem Zweiten Weltkrieg dehnte sich die Siedlungsfl├Ąche Deggendorfs erheblich aus. Die altstadtnahen H├╝gel wurden dabei fast vollst├Ąndig in Besitz genommen. Als eine Art neues Wahrzeichen der Stadt entstand seit 1976 das weithin sichtbare Klinikum Deggendorf mit heute 482 Betten.

Ehemalige
Gemeinde
Einwohner
(1970)
Datum Anmerkung
Deggenau 1708 1. Juli 1972
Fischerdorf 844 1. Juli 1972
Greising 497 1. Januar 1972 Eingemeindung nach Mietraching
Mietraching 1771 1. Januar 1974
Natternberg 2998 1. Mai 1978
Schaching ÔÇô 1. April 1935
Seebach 1067 1. April 1976 Eingliederung von 831 der 1067 Einwohner,
Umgliederung der anderen Einwohner nach Hengersberg
Altes Rathaus

Sitzverteilung im Stadtrat nach der Kommunalwahl am 2. M├Ąrz 2008 (und zum Vergleich 2002):

CSU SPD Freie W├Ąhler B90/Gr├╝ne Junge Liste WAN* REP FDP Gesamt
2008 17 7 6 3 2 2 2 1 40
2002 23 7 5 2 ÔÇô 2 1 ÔÇô 40

* W├Ąhlerliste Altgemeinde Natternberg

Deggendorf wird seit 2000 von Anna Eder (CSU) regiert. Damals wurde au├čer der Reihe eine Oberb├╝rgermeisterwahl n├Âtig, weil ihr Vorg├Ąnger Dieter G├Ârlitz (ebenfalls CSU) aus gesundheitlichen Gr├╝nden zur├╝ckgetreten war. 2006 wurde OB Eder bei niedriger Wahlbeteiligung unter 50 Prozent wiedergew├Ąhlt. Ihre Gegenkandidaten waren Dr. Thomas Trautwein von der SPD und Karl Hauser von der FDP.

2. B├╝rgermeister ist Peter Volkmer (CSU), 3. B├╝rgermeister ist Dr. Christian Moser (CSU).

Eine Patenschaft besteht des Weiteren seit 2003 zum abgesetzten Technischen Zug 133 (Spezialeinheit der Luftwaffe, die die Radaranlage am Gro├čen Arber betreut). Zum Tender ÔÇ×DonauÔÇť ├╝bernahm Deggendorf die Patenschaft von 1964 bis zur Au├čerdienststellung des Tenders am 1. Dezember 1994.

Hauptindustriezweige sind Textilindustrie, Leichtmetallbau, Reaktorbau, Eisen-, Gummi-, Kunststoff- und Holzverarbeitung; Hoch- und Tiefbau und Wachswarenfabrikation. Deggendorf ist Mitglied der Wirtschaftsregion Donaust├Ądte. Die Streicher Unternehmensgruppe, ein international t├Ątiges Tiefbauunternehmen, hat ihren Sitz in Deggendorf.

Deggendorf liegt verkehrsg├╝nstig am Autobahnkreuz der A 3 Emmerich ÔÇô K├Âln ÔÇô Frankfurt a. M. - Passau und A 92 M├╝nchen ÔÇô Deggendorf mit der Fortsetzung als Bundesstra├če 11 nach Bayerisch Eisenstein und in die Tschechische Republik. Die Stadt besitzt einen Donauhafen und eine Schiffsanlagestelle f├╝r Fahrgastschiffe. Der uralte Donau├╝bergang in Form einer Furt wurde schon um 1280 durch eine h├Âlzerne Donaubr├╝cke ersetzt, 1863 in eine eiserne Br├╝cke umgewandelt und letztmalig 1999 durch eine moderne Donaubr├╝cke zu einem sowohl den Erfordernissen des Stra├čenverkehrs als auch der Schifffahrt entsprechenden ├ťbergang ausgebaut.

Die Eisenbahnlinie Plattling ÔÇô Bayerisch Eisenstein (ÔÇ×Bayerische WaldbahnÔÇť), eine der landschaftlich sch├Ânsten Eisenbahnstrecken Deutschlands, verbindet Deggendorf mit dem Bayerischen Wald und Tschechien sowie mit dem deutschen Fernverkehrsnetz im Taktknoten Plattling. Von Deggendorf aus zweigt die ehemalige Bahnstrecke DeggendorfÔÇôKalteneck ab, heute eine G├╝terbahnstrecke nach Hengersberg. Daneben gab es die kurze Stichstrecke DeggendorfÔÇôMetten, welche ebenfalls abgerissen wurde.

Das Stadtgebiet Deggendorf wird von elf Stadtbuslinien bedient. An einigen Haltestellen halten auch Busse der VLD (Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf) die Deggendorf mit den Orten im Landkreis und dar├╝ber hinaus verbinden.

Der Hafen Deggendorf an der Donau ist ein Frachthafen. Dieser besitzt als einziger Donauhafen in Bayern seit 1992 einen Freihafen. Daneben existiert am Fluss eine Anlegestelle f├╝r Personenschiffe. Diese wird haupts├Ąchlich von der Firma Wurm & K├Âck bedient.

Die bundesweit vertretene Schnellrestaurantkette Yorma's mit ├╝ber 1000 Mitarbeitern und starker Expansion seit 2001 hat ihren Sitz in Deggendorf.

Deggendorf erhielt in der NS-Zeit eine Garnison, als ab 1935 die Riga-Kaserne der Wehrmacht (f├╝r das Infanterieregiment 85) errichtet wurde. Zu Zeiten des Kalten Krieges waren dort ÔÇô bis Anfang der 1990er Jahre ÔÇô die Grenzschutzabteilung S├╝d 6 sowie die Grenzschutzausbildungsabteilung S├╝d 2 des Bundesgrenzschutzes untergebracht.

Comenius-Gymnasium bei Nacht

Deggendorf ist seit 1994 Fachhochschulstadt mit einer der erfolgreichsten FH-Neugr├╝ndungen mit 3500 Studenten. Hauptfachrichtungen sind Betriebswirtschaft (u. a. mit den Spezialisierungen Wirtschaftsinformatik, Internationales Management, Tourismusmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen), Bauingenieurwesen, Ressourcen- und Umweltmanagement, Elektro- und Medientechnik sowie Maschinenbau und Mechatronik. 2008 wurde der Name in Hochschule Deggendorf ge├Ąndert.

Die Stadt verf├╝gt ├╝ber zwei Gymnasien (Comenius-Gymnasium, Robert-Koch-Gymnasium), eine Berufsober- und Fachoberschule (Aloys-Fischer-Schule), eine Realschule f├╝r M├Ądchen (Maria-Ward-Schulstiftung), eine Wirtschaftsschule, zwei Berufsschulen, Berufsfachschulen f├╝r Krankenpfleger, Krankengymnastik und Fremdsprachenberufe, eine Fachakademie f├╝r Sozialp├Ądagogik, f├╝nf Grundschulen, zwei Mittelschulen sowie zwei F├Ârderschulen.

Das Deggendorfer Stadtmuseum im Kulturviertel pr├Ąsentiert ├╝ber 10.000 Exponate zur kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Stadt und ihrer Region. Die fr├╝he Besiedlung des Donauraumes belegen arch├Ąologische Funde aus dem Landkreis von der Steinzeit bis zum fr├╝hen Mittelalter. Eine Abteilung Stadtgeschichte vermittelt lebendig das mittelalterliche Stadtleben. Der Verkaufsraum einer Biedermeierapotheke mit Laborzubeh├Âr und ein Tante-Emma-Laden sind anschauliche Zeugnisse der Vergangenheit. Ein eigener Bereich ist der sakralen Kunst, der Wallfahrt ÔÇ×Deggendorfer GnadÔÇť und der Volksfr├Âmmigkeit gewidmet.

Die katholische Stadtpfarrkirche Mari├Ą Himmelfahrt

Das benachbarte Handwerksmuseum widmet sich dem regionalen und ├╝berregionalen Handwerk. Sechs Abteilungen geben einen ├ťberblick ├╝ber die reiche niederbayerische Handwerkskultur: Die Geschichte der handwerklichen Ausbildung ist dabei ebenso ein Thema wie z. B. das Handwerk am Wasser, die Rolle der Frau im Handwerk, das Holzhandwerk im Bayerischen Wald oder die Entwicklung des Handwerks im Industriezeitalter.

Ein Museumskino und wechselnde Sonderausstellungen in den Museen komplettieren das Angebot. Beide Museen und die Museumswerkst├Ątten bieten ein umfangreiches Begleitprogramm f├╝r Familien, Kinder und Schulklassen.

Der ÔÇ×KapuzinerstadlÔÇť, eine 1802 profanierte Kapuzinerkirche, ist Veranstaltungs- und Kongressgeb├Ąude f├╝r verschiedenste kulturelle Ereignisse. Kunstausstellungen finden hier ebenso statt wie Konzerte und Tagungen. Das vierte Glied im Kulturviertel ist die 1990 erbaute Stadtbibliothek.

Die ÔÇ×Deggendorfer StadthalleÔÇť gibt den Rahmen f├╝r gr├Â├čere Veranstaltungen ab. Konzerte, Ausstellungen und Tagungen finden hier ebenso statt wie Tanzveranstaltungen oder Feste. Ende 2008 wurde die "Halle 2" fertig gestellt die sich direkt an die "alte Stadthalle" angliedert. Die neue Halle bietet rund 4000 Zuschauern Platz.

Daneben engagieren sich zahlreiche Vereine auf den Gebieten der Musik, Malerei und Kunst und beleben damit das Kulturleben der Stadt.

Neben dem gro├čz├╝gig angelegten Stadtplatz, der durch das Rathaus mit seinem historischen Festsaal zweigeteilt ist, sind an Kirchen und Kapellen die Grabkirche Peter und Paul, die Pfarrkirche Mari├Ą Himmelfahrt (mit dem ehemaligen Barock-Hochaltar des Eichst├Ątter Domes von Matthias Seybold) und die idyllisch gelegene Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Mutter Gottes in der Rose auf dem Geiersberg sehenswert. Die barocke Kapelle im ehemaligen Katharinenspital und die aus der gleichen Zeit stammenden Wallfahrtskirchen in Greising und in der Halbmeile bergen ebenfalls k├╝nstlerische Kleinodien.

Blick vom Maxfelsen bei Mietraching nach Deggendorf.

Die geografische Lage zwischen der Ebene des G├Ąubodens und dem Bayerischen Wald er├Âffnet viele M├Âglichkeiten der Freizeitgestaltung. Fernwanderwege (via nova), sowie Rund- und Streckenwanderwege f├╝hren durch Deggendorf oder haben hier ihren Ausgang. Viele Wanderungen k├Ânnen in den nahen umliegenden Bergen gemacht werden. Fahrradfahren an der Donau bis zum Mountainbiken im Bayerischen Wald (z. B. Rusel) ist ebenso m├Âglich wie Wassersport auf Baggerseen und der Donau. Im Winter wird auf den Bergen des nahen Bayerischen Waldes Skilanglauf und Abfahrt betrieben. Dar├╝ber hinaus bestehen das Ganzjahresbad ÔÇ×elypsoÔÇť und ein Golfplatz auf der Rusel, der im Winter zu einer Ski- und Schlittenpiste umfunktioniert ist.

J├Ąhrlich veranstaltet die Stadt neben dem Fr├╝hlings- und Volksfest ein im wechselnden Turnus stattfindendes B├╝rgerfest, eine Bayerisch-B├Âhmische Woche und eine Sommertraumparty an der Donaupromenade. In der Adventszeit wird der Christkindlmarkt auf dem oberen Stadtplatz abgehalten.

Seit Dezember 2006 ist Gut Aiderbichl auch in Eichberg bei Deggendorf zu finden. Hier ist eine neue Begegnungsst├Ątte zwischen Mensch und Tier entstanden.

siehe Hauptartikel: Liste der Ehrenb├╝rger von Deggendorf
  • Caspar Aman (Hofkontrollor)
  • Django As├╝l (Kabarettist)
  • Paul Johannes Baumgartner (H├Ârfunkmoderator auf Antenne Bayern)
  • Lutz Dieter Behrendt (Historiker)
  • Ludwig Ebner (Kirchenmusiker, Komponist)
  • Andreas Gawlik (Eishockeyspieler)
  • Christoph Gawlik (Eishockeyspieler)
  • Patrick Geiger (Eishockeyspieler)
  • Fritz Goller (Kirchenmusiker, Komponist)
  • Vinzenz Goller (Kirchenmusiker, Komponist)
  • Rudolf Grashey (R├Ântgenologe)
  • Heinrich Hartl (Komponist, Pianist)
  • Max Hebecker (Bergbauingenieur und Initiator des sog. W├Ąra-Wunders von Schwanenkirchen)
  • Heinrich XV. (Herzog von Bayern)
  • Johannes Heugel (Komponist, Musiker)
  • August H├Âgn (Lehrer, Heimatforscher und Komponist)
  • Hans Dieter Jarass (Rechtswissenschaftler)
  • Ludwig Kandler (Portr├Ąt-, Historien- und Genremaler)
  • Peter Knogl (Koch)
  • Johann Jakob Kollmann (Stadtphysikus)
  • Georg Lotter (Ingenieur)
  • C├Âlestin Maier (Abt von Schweiklberg)
  • Otto Opitz (Wirtschaftsmathematiker)
  • Kathrin Passig (Journalistin und Schriftstellerin)
  • Timo Pielmeier (Eishockeytorwart)
  • Florian Pronold (Politiker)
  • Wunibald Puchner (Architekt)
  • Georg R├Ârer (lutherischer Theologe)
  • Rachel Salamander (Literaturwissenschafterin)
  • Benedikt Sch├Âttl (Maurermeister, Architekt)
  • Jakob St├Ąhlin (Schriftsteller)
  • Albert Steigenberger (Hotelier)
  • Josef Still (Domorganist in Trier)
  • Karin Thaler (Schauspielerin)
  • Hans Wallner (Landtagsabgeordneter)
  • Maximilian Weber (Mineraloge, Geologe)
  • Joseph Gregor Wink (Maler, Stuckator)
  1. ÔćĹ Bayerisches Landesamt f├╝r Statistik und Datenverarbeitung ÔÇô Fortschreibung des Bev├Âlkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. ÔćĹ Amtliches Ortsverzeichnis f├╝r Bayern, hg. vom Bayerischen Landesamt f├╝r Statistik und Datenverarbeitung, M├╝nchen 1987 (Heft 450 der Beitr├Ąge zur Statistik Bayerns), S. 165/166.
  3. ISBN 3-406-09669-7. Seite 601
  4. ÔćĹ "Die Juden zu Deggendorf: Ein niederbayerisches Volkslied", auf: hagalil.com, 31. M├Ąrz 2009
  • Br├╝ckenschlag ins Jahr 2000. Die Geschichte der Deggendorfer Donaubr├╝cke. In: Deggendorf. Arch├Ąologie und Stadtgeschichte. 8, Deggendorf 2000.
  • Da schau her Deggendorf. Bilder und Texte vom Leben einer Stadt, ihrer Geschichte und Kultur, ihrer H├Ąuser, Stra├čen und Pl├Ątze, von der Arbeit und den Festen ihrer B├╝rger. Deggendorf 1991.
  • Konrad Held: Prachtwerk des Hofbildhauers (Matthias) Seybold. Das Schicksal des barocken Hochaltars des Eichst├Ątter Doms. In: Historische Bl├Ątter 37 (1988), Nr. 2, S. 1-4, Nr. 3, S. 3f.
  • ISBN 978-3-7917-2048-7.
  • Johannes Molitor (Hrsg.): Deggendorf 1002 ÔÇô 2002. In: Deggendorfer Geschichtsbl├Ątter. Band 24, Deggendorf 2003.
  • Manfred Eder: Die ┬╗Deggendorfer Gnad┬ź. Entstehung und Entwicklung einer Hostienwallfahrt im Kontext von Theologie und Geschichte. Mit einem Geleitwort von Franz Mu├čner, Deggendorf, Passau 1992.
  • Erich Kandler: Deggendorf ÔÇô Stadt zwischen G├Ąu und Wald. Von den Anf├Ąngen bis zur Gegenwart. Grafenau 1976.
  • Johannes Molitor: Deggendorf. Stadt zwischen Donau und Bayerischem Wald. Stuttgart 1994, ISBN 978-3-09-303806-8.
  • Klaus Rose: Deggendorf. In: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern. 27, M├╝nchen 1971.
  • Siedler ÔÇô Nonnen ÔÇô B├╝rger. In: Deggendorf. Arch├Ąologie und Stadtgeschichte 10 Deggendorf 2002.
  • Stadt Deggendorf
  • Deggendorf: Wappengeschichte vom HdBG
  • Abbildung im Lichtbildarchiv ├Ąlterer Originalurkunden der Philipps-Universit├Ąt Marburg (Digitalisat) Urkunde Kaiser Heinrichs II., Regensburg, 20. November 1002 mit urkundlicher Ersterw├Ąhnung des Ortsnamens Deggindorf
  • Deggendorf: Amtliche Statistik des LStDV


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